• Schwimmbad1

      Schwimmerbecken
      Ausdehnung von 8 x 20m, Wassertiefe von 1,50m über 1,80m bis 3,10m, 1m-Sprungbrett, Gegenstromanlage, Massagedüsen, Unterwasserscheinwerfer

    • Schwimmbad2

      Bogenrutsche im Regenbogendesign
      Neu seit Mai 2013

    • Schwimmbad3

      Lehrschwimmbecken
      12,50m x 6m groß, 1m bis 1,20 m tief, kontinuierliche Wassertemperatur 34 Grad, kindgerechte Gestaltung, Babydusche und Wickelraum am Becken vorhanden

    • Schwimmbad4

      Dumbo-Rutsche
      Neu seit Mai 2013

    • Sauna1

      Sauna
      Finnische Sauna, römische Dampfsauna, Rotlichtkabine, Tauchbecken, zwei Ruheräume, moderner Aufenthaltsraum, Sonnengeräte, Massagemöglichkeiten, Aussenterrasse mit Liegemöglichkeiten

    • Tauchen1

      Taucher
      Unsere Tauchsportabteilung konzentriert sich auf das Training zur Erhaltung der körperlichen Fitness und der Vertrautheit mit der Ausrüstung. Selbstverständlich kommen auch  Rettungs- und Bergungsübungen nicht zu kurz.


Durch die kommunale Neugliederung kam das bis dahin eigenständige Siersdorf zur Gemeinde Aldenhoven und so hatte die Kerngemeinde plötzlich zwei Hallenbäder und ein Freibad. Das wollte man sich dort aber nicht lange leisten und so kam es in der Folge dann auch im Herbst 1980 zur Schließung des Siersdorfer Bades, damals gerade acht Jahre alt.

Schon als die ersten Gerüchte darüber bekannt wurden, haben die Donnerstagsfrauen quasi postwendend mit ihren Protesten begonnen. Die Donnerstagsfrauen trafen sich an jedem Donnerstag im Bad zum Schwimmen, zur Gymnastik und zum Klönen. Schnell wurden Mitstreiter aus der Politik gefunden und Proteste auf allen Ebenen geführt. Zeitungsberichte, Leserbriefe, Besuche im Wasserwerk und in der Gemeindeverwaltung, sogar auf der Kanzel war das Siersdorfer Bad ein Thema. Mittlerweile hatte sich ein Kreis Interessierter gefunden und bastelte an einem Konzept zur Weiterführung des Bades.

Der Förderverein Kleinschwimmhalle Siersdorf 1980 e.V. wurde am 11. Dezember 1980 gegründet .

In Vereinsregie wollte man mit vereinten Kräften neue Wege beschreiten und das Bad selbst führen, effizienter und vor allem mit geringeren Kosten als im Betrieb durch die Gemeinde. In sehr schwierigen Verhandlungen konnte die Gemeindeverwaltung überzeugt werden, wohl auch weil die Zahl der Befürworter sich immens vergrößert hatte. Aus den anfänglichen wenigen Spinnern war ein recht ansehnlicher Haufen geworden. Jeder Haushalt im Ort wurde besucht und viele Mitglieder konnten zur Unterstützung gewonnen werden. Mit 500 Mitgliedern, so glaubte der Vorstand, könnte das Konzept erfolgreich sein. Manches neue Mitglied des FKS wollte wirklich schwimmen, viele aber waren einfach nur sehr verärgert über das großkotzige Gebaren gegenüber dem “kleinen“ Ortsteil Siersdorf. Der Förderverein Kleinschwimmhalle Siersdorf 1980 e.V. erhielt letztendlich die Zusage der Politik. Die Gemeindeverwaltung beteiligte sich auch an den Kosten, dafür stellte der FKS den Schwimmunterricht der Schulen im Gemeindebereich sicher. Das Abenteuer, ein Bad in eigener Vereinsregie zu führen,  konnte beginnen.

Die Technik musste erarbeitet werden, Dienste mussten eingeteilt werden. Für den Kassendienst fanden sich viele Frauen aus der Donnerstagstruppe und der Stundenlohn von 5 DM war eigentlich zweitrangig. Das Interesse für das Bad und die Zusammengehörigkeit war ihnen viel wichtiger.  Ingrid Brunne und Ingrid Bich sind Kassenfrauen der ersten Stunde und auch nach 30 Jahren immer noch aktiv im Dienst. Die Handhabung der Technik des Bades hatte ein anderes Kaliber und bedeutete eine große Herausforderung für die neuen Badbetreiber. Nach der Einführung musste der FKS selber schauen. Aber es gab viele Helfer mit reichem Erfahrungsschatz, nach dem Ende des aktiven Arbeitslebens noch viel zu jung für das Altenteil. Hans Dahmen war ein ganz wichtiger Aktivposten. Hoch motiviert, Wasser- und schwimmverrückt, er war eine Bank. Er kümmerte sich nicht nur um die Leitung der Badeaufsicht, sondern auch noch um die Ausbildung des Nachwuchses. Aus der DLRG konnte der FKS schon viele junge Talente zur Badeaufsicht heranziehen.

Am 1.März 1981 war es dann so weit! Der FKS, der Förderverein Kleinschwimmhalle Siersdorf 1980 e.V. hat das Siersdorfer Bad wieder geöffnet. Davor gab es eine Wahnsinnsanstrengung zur Renovierung für kleines Geld. Jeder machte, was er konnte! Heizungen und Fenster wurden gestrichen, das ganze Bad picobello gewienert, die Technik auf Hochglanz gebracht, das Wasser vom Gesundheitsamt 1a bewertet und dann ging es los!

Nicht zu fassen, dass schon 30 Jahre vorbei sind! Es ist noch immer aufregend. Sieglinde Hütten und Wolfgang Westerhausen gehören seit der Gründung vor 30 Jahren zum Vorstandsteam und Irmgard Pracht seit 28 Jahren. Und heute, am Sonntagmorgen, war das kleine Nichtschwimmerbecker voll mit Eltern und ihren Kleinen. Alle hatten Spaß und mancher kleine Badegast wollte einfach nicht aus dem Wasser heraus.    

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